Ridley X‑Ride Disc GRX 400 (2025) – Ein ehrliches Cyclocross-Bike ohne Schnickschnack

Persönlicher Eindruck des Ridley X‑Ride Disc GRX 400

Wenn man sich das Ridley X‑Ride Disc GRX 400 anschaut, dann spürt man sofort – hier liegt ein Rad vor, das nicht mit dicken Marketingversprechen um sich wirft, sondern schlicht und klar „fahren“ will. In Bildern wirkt der Rahmen sauber und robust – kein übertriebener Schnickschnack, keine wilden Aero-Shapes oder optische Gimmicks. Mein Eindruck ist: Man bekommt hier eine ehrliche Plattform, auf der alles sitzt, was man braucht, und nichts überflüssig ist. Wenn ich es mir vorstelle, könnte man direkt loslegen, ohne erst viel nachzurüsten. In mir wächst das Gefühl, dieses Rad könnte der Begleiter sein für klare Linien, Durchzug und ein Stück Minimalismus – sowohl auf dem Cyclocross-Parcours als auch auf anspruchsvollen Rundkursen.


Ausstattung & technische Daten vom Ridley X‑Ride Disc GRX 400

Die technischen Daten des Ridley X‑Ride Disc GRX 400 sind recht präzise aus den Herstellerangaben und Fachquellen zusammengesetzt:

  • Rahmen: «X-Ride Disc», Triple Butted 7005-T6 Aluminium, mit Steckachsen 12×142 mm hinten.
  • Gabel: Forza Oryx Disc, mit TA 12×100 mm Steckachsen.
  • Schaltung: Komplett mit Shimano GRX400, 2×10 Gänge. Der Umwerfer eine „GRX 400“ 2-fach; das Schaltwerk hinten GRX 400, max. 36 Zähne.
  • Kurbel: GRX 600, 172,5 mm Länge, mit Kettenblättern 46 / 30 Zähne.
  • Kassette: HG50, 10-fach, 11-36 Zähne.
  • Laufräder/Reifen: Vittoria Terreno Mix Cyclocross 700×33 c Reifen und Shimano RS171 DB Laufräder.
  • Geometrie: Sitzrohrwinkel ca. 73,5-75 °, Steuerrohrwinkel ca. 71,5-72 °, Kettenstrebe 425 mm (bei allen Größen) laut Herstellerangaben.
  • Rahmenfarbe & Finish: Glänzender Lack („Glossy“) laut Datenblatt.
  • Weitere Merkmale: Interne Kabelführung, Scheibenbremsen mit Flat-Mount Aufnahme, Thru-Axles.

Zusammengefasst: Das Ridley X‑Ride Disc GRX 400 setzt auf bewährte Aluminiumkonstruktion (7005-T6, dreifach konifiziert), eine ordentliche CX-/All-road-Geometrie, moderne Scheibenbremsen und eine bewährte GRX Antriebseinheit. Es ist kein hochdramatisches High-End-Carbon-Race-Monster – sondern ein solides, alltagstaugliches, sportlich ausgelegtes Cyclocross-Bike.


Negative Gesichtspunkte vom Ridley X‑Ride Disc GRX 400

Natürlich gibt es auch ein paar Aspekte, bei denen man sich überlegen sollte, ob sie in die eigenen Nutzungsansprüche passen. Ein Punkt ist die Übersetzung: Mit 46-30 vorne und 11-36 hinten–das ist zwar eine ordentliche Bandbreite, aber gemessen an besonders steilen Abfahrten oder sehr langen, schweren Touren mit Gepäck könnte man argumentieren, dass sie eher auf Bikepacking oder Gravel-Einsatz ausgelegt wirkt, also auf Vielseiterollen, statt auf rein kompromisslosen Cyclocross-Rennbetrieb mit kurzen, explosiven Segmenten. Insofern: Wer primär auf den standardisierten Cyclocross-Parcours geht, mit kurzen steilen Anstiegen, könnte argumentieren, dass die Übersetzung ein wenig „zu“ vielseitig gedacht ist – also nicht ganz so kompromisslos sprint- und race-orientiert wie eine super leichte 1×11 oder 1×12 Renn-CX Maschine. Daneben könnte man für ein Rad dieses Anspruchs noch den Wunsch haben nach leichten Carbonrädern, aggressiverer Geometrie oder nochmals höherwertiger Ausstattung – hier zeigt sich halt der Kompromiss zwischen Allrad-Einsatz und Spezialisierung.


Positive Eigenschaften des Ridley X‑Ride Disc GRX 400

Und hier kommen wir zu den wirklich überzeugenden Seiten – denn da hat das Ridley X‑Ride Disc GRX 400 einiges zu bieten. Ich möchte betonen: Man bekommt hier ein reines Cyclocross-Bike, das genau dafür gedacht ist – und gleichzeitig so viel Ruhe und Vernunft ausstrahlt, dass es auch in vielen anderen Kontexten funktioniert.

Agilität durch durchdachte Geometrie

Zunächst einmal die Geometrie: Der Rahmen zeigt mit Steuerrohrwinkel ~72°, Kettenstrebe 425 mm und einem vergleichsweise kompakten Radstand, dass er agil ausgelegt ist – genau das, was man im CX-Rennen braucht: Richtungswechsel, schnelle Übergänge, gute Kontrolle. Zudem spricht der Hersteller sogar davon, dass das Bike so ausgelegt ist, dass der Tretlagerbereich leicht höher liegt, damit man beim Springen über Hindernisse oder bei Querfeldeinpunkten weniger Risiko hat, mit dem Pedal aufzusetzen. Dieses Detail zeigt: Hier ist nicht nur an Touren gedacht, sondern an sportlichen Einsätzen.

Hochwertiger Aluminiumrahmen mit klarer Ausrichtung

Dann das Material und die Konstruktion: Der Rahmen aus Triple Butted 7005-T6 Aluminium – ein Material, das im Rennrad- und Cyclocross-Bereich bewährt ist, wenn man robuste, steife und gleichzeitig nicht übermäßig schwere Konstruktionen möchte. Die „dreifach konifizierten“ Rohre sorgen dafür, dass Material dort dick ist, wo es Belastung gibt, und dünner, wo Gewicht eingespart werden kann. Dazu kommt bei diesem Rahmen laut Hersteller ein Hydro-Forming der Rohre plus eine doppelte Flachnahtverschweißung („double-pass flat weld“) an kritischen Stellen – ein klares Zeichen dafür, dass hier mit Anspruch konstruiert wurde.

Ein echtes „No-Bullshit-Bike“

Ein weiterer Pluspunkt: Der gesamte Ansatz wirkt ehrlich und ohne Schnickschnack – in meiner Einschätzung ein „No-Bullshit-Bike“. Es gibt keine proprietären, kaum verwertbaren Spezialteile, keine unverständlichen Lösungen, sondern eine vertraute Ausstattung mit GRX, klassischen Achsmaßen 12×100/12×142, Innenkabelführung, Flat-Mount Scheibenbremsen. Für jemanden wie mich, der auf Praktikabilität, Wartungsfreundlichkeit und langfristige Alltagstauglichkeit achtet, ist das ein großes Plus.

Vielseitigkeit über den Cyclocross-Einsatz hinaus

Auch im Hinblick auf Vielseitigkeit überzeugt: Zwar primär als CX-Rad ausgewiesen, aber mit seiner Ausstattung (Scheibenbremsen, vernünftiger Übersetzung, stabiler Rahmen) kann das Rad auch gut für winterliche Trainingsfahrten, schlammige Wiesenrennen oder ja sogar Gravel- und Allroad-Einsatz herhalten – ohne dass man sich das Gefühl gibt, ein kompromittiertes Renngerät zu haben. Die Wahl einer bewährten 2×10-GRX Gruppe statt 1×11/12 deutet darauf hin, dass man hier auch Alltagstauglichkeit im Blick hatte – weniger auf Jagd nach Gramm und Sekunden. In meiner persönlichen Bewertung heißt das: Wer ein Rad will, das nicht nur bei „trockenen Mittwochsrennen“ glänzt, sondern auch bei Frühjahrs-Schlamm, Herbsttrainings oder in der Winterpause arbeitet – dieser Rahmen, diese Ausstattung passen.

Verlässliche Komponenten für Alltag und Rennen

Ebenso: Die Komponentenwahl – Kurbel GRX 600, Kassette 11-36, Reifen Vittoria Terreno Mix 700×33c – ermöglichen eine gute Brems- und Fahrperformance auch bei herausfordernden Bedingungen. Ich habe den Eindruck, dass man hier bewusst auf Verlässlichkeit, Stabilität und Alltagstauglichkeit gesetzt hat, statt auf reine Spezifikations-Hatz.

Wartungsfreundlich und langlebig konstruiert

Nicht zu vernachlässigen: Durch die konsequente mechanische Ausstattung und genormte Achsmaße bleibt das Rad wartungsfreundlich, Ersatzteile sind gut verfügbar – ein großer Vorteil gegenüber mehr exotischen High End-Modellen mit proprietären Systemen. In meiner Augen ein wichtiges Argument: Wer nicht jede Woche im Fachgeschäft oder auf der Werkbank stehen will, sondern einfach fahren will, wird hier glücklich.

Ehrlich, sportlich und kompromisslos funktional

Zusammengefasst: Das Ridley X‑Ride Disc GRX 400 macht auf mich den Eindruck, als würde er genau das tun, was er soll – als reines Cyclocross-Rad konzipiert, mit sportlicher Geometrie, robustem, wartungsfreundlichem Rahmen und Komponenten, die keine Show-Funktion erfüllen, sondern Leistung bringen. Für jemanden wie mich, der „ehrlich sportlich“ unterwegs sein will, ohne auf Show oder übertriebenen Luxus zu setzen, passt dieses Rad hervorragend.


Fazit & Zielgruppen des Ridley X‑Ride Disc GRX 400

Ridley X-Ride Disc GRX 400 (2025)

Insgesamt halte ich das Ridley X-Ride Disc GRX 400 für eine sehr attraktive Option – insbesondere für all jene, die ein Rad suchen, das solide, sportlich und alltagstauglich zugleich ist. Wenn ich meine persönliche Einschätzung zusammenfassen soll: Es ist ein Rad, das Vertrauen weckt, weil es keine überzogenen Versprechen macht, sondern einfach gut durchdacht daherkommt.

Zielgruppen, für die dieses Fahrrad besonders geeignet ist:

  • Cyclocross-Fahrerinnen und -Fahrer, die regelmäßig an Querfeldeinrennen teilnehmen und dafür einen zuverlässigen Partner suchen, der nicht jede Grammjagd mitmacht, aber in jeder Kurve und über jedes Hindernis da ist.
  • Sportliche Allrounder, die nicht nur im Sommer auf Asphalt fahren, sondern auch Schlamm, Wiese, Herbsttraining, Winterrunden oder Übergang bis in die Saison hinein.
  • Fahrer*innen, die Wert auf Wartungsfreundlichkeit, gute Ersatzteilversorgung und solide Technik legen – also nicht unbedingt auf ultraleichtes Carbon-Race‐Bike setzen möchten, sondern auf langlebige Qualität.
  • Wer sich mit einem ehrlichen Sportgerät wohlfühlt – ohne dass jede Komponente ein „Highlight“ sein muss, sondern sie einfach funktioniert.

Wenn Sie also ein Rad suchen, das sportlich, robust, vielseitig und dennoch fokussiert ist – und bei dem Sie nicht ständig über exotische Spezialteile nachdenken müssen – dann könnte das Ridley X-Ride Disc GRX 400 genau die richtige Wahl sein. Natürlich hängt alles von den individuellen Einsatzprofilen ab (z. B. sehr technisches Cyclocross mit Sprüngen vs. lange Touren mit Gepäck), aber für viele der genannten Szenarien ist dieses Rad eine sehr gute Option.


Ridley X-Ride Disc – GRX 400 2×10 Schwarz Modell 2025

Das Ridley X-Ride Disc GRX 400 ist ein ehrliches, robustes Cyclocross-Bike aus dreifach konifiziertem 7005-T6-Aluminium mit sportlicher, wendiger Geometrie. Seine GRX-400-Schaltung, Flat-Mount-Scheibenbremsen und wartungsfreundliche Standardteile machen es zu einem zuverlässigen Begleiter für Crossrennen, Wintertraining oder Allroad-Touren. Die Übersetzung ist eher vielseitig als rennspezifisch. Ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein kompromisslos funktionales, langlebiges und unkompliziertes Rad suchen – ein echtes „No-Bullshit-Bike“ für sportlich-praktische Ansprüche.

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